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Die Wahl der richtigen Bildwiederholrate

Die Bildwiederholrate eines Curved Monitor wird in Hertz (Hz) angegeben und beschreibt die Anzahl der Wechsel eines Bildes innerhalb einer Sekunde. So stehen 60 Hz für 60 Bilder pro Sekunde und deshalb ist es einem 144 Hz Monitor möglich 144 Bilder in der Sekunde darzustellen. Alternativ kann auch der Begriff Frames per Second (FPS) verwendet werden. Die Bildwiederholrate bzw. Bildwiederholfrequenz ist besonders bei Bildschirmen, Projektoren oder Fernsehern wichtig, da sie angibt, wie flüssig das Bild dargestellt werden kann. Aber warum ist das so?

Das menschliche Auge empfindet eine Abfolge an Bildern als flüssig, wenn diese über ca. 25 Bildern pro Sekunde liegt. Gängige Kinoformate arbeiten zum Beispiel nur mit 24 Bildern pro Sekunde. Das bedeutet jedoch nicht, dass bei einer Frequenz von über 25 Hz das Bild immer gleich flüssig wahrgenommen wird. Das Gegenteil ist sogar der Fall, denn umso höher die Bildweiderholfrequenz eines Monitors ist, desto flüssiger nimmt das menschliche Auge das Bild wahr. Deshalb macht es einen gravierenden Unterschied, ob man Inhalte oder Videospiele auf einem 60 Hz oder einem 120Hz Monitor konsumiert. Doch was bringt uns das?

Nichtzuletzt dient eine hohe Bildwiederholfrequenz natürlich der flüssigeren Darstellung, jedoch bringt sie auch noch andere Vorteile mit sich. Ein großer Vorteil ist jener, dass es für das Auge angenehmer und natürlicher ist auf einem Monitor oder Bildschirm zu arbeiten der über eine hohe Frequenz verfügt. Das führt dazu, dass die Augen nicht mehr ganz so schnell ermüden bei der Bildschirmarbeit.

Viele Nutzer berichten sogar davon, dass es ihnen schwerfällt wieder zu einer niedrigeren Refreshrate zu wechseln, da sich die höheren Bildwiederholraten viel natürlicher anfühlen. Das ist ungefähr vergleichbar mit dem Wechsel zu einem neueren Smartphone, welches nun über eine höhere Auflösung verfügt. Nach solch einem Wechsel und einem Blick auf das Altgerät wundert man sich oft „wie man solch eine geringe Auflösung ertragen konnte“.

Um die Unterschiede einmal zu veranschaulichen ist das folgende Video optimal.

In dem Video ist deutlich zu sehen, dass die 120 Hz im Vergleich zu 60 Hz ein viel flüssigeres Bild darstellen können. Das gibt vor allem in Spielen einen deutlichen Vorteil.

60 Hz Monitor

Das soll aber nicht bedeuten, dass ein 60 Hz Monitor komplett ungeeignet für Gaming und Büroarbeiten ist. Im Gegenteil, gerade für Casual Gamer und Professionals ist ein 60 Hz Monitor sehr gut geeignet, da dieser meist im Vergleich günstiger ist, als Wettbewerber mit höheren Bildwiederholraten. Wir haben uns ebenfalls einige Curved Modelle angeschaut und ausgiebig getestet. Diese findet ihr in der Rubrik 60 Hz Monitor.

75 Hz Monitor

Bildschirme mit Refresh-rates von 75 Hz sind vergleichbar mit 60 Hz Monitoren und deshalb ebenfalls für Casual-Gamer und Professionals geeignet. Den 15 Hz Unterschied zu den 60 Hz Modellen nimmt man zwar war, jedoch ist er nicht so gravierend, als dass sich ein vermeintlicher Aufpreis dafür lohnen würde. In der Kategorie 75 Hz Monitor findet ihr alle von uns getesteten Curved Monitore mit 75 Hz.

100 Hz Monitor

Curved Monitore mit 100 Hz bilden eine sehr spezielle Gattung, da sie meist von Werk aus nicht mit 100 Hz takten. Die gebogenen Bildschirme basieren häufig auf 75 Hz Panels, die dann durch wenige Handgriffe in den Menüs des jeweiligen Modells übertaktet werden können. Die ganzen Hintergründe findet ihr in der Rubrik 100 Hz Monitor, in der ihr auch die Testberichte zu den aktuellen Topmodellen findet.